Das aus dem 19. Jahrhundert stammende Haus hat im Laufe der Geschichte zahlreiche Veränderungen erfahren. Teile des Originals sind heute denkmalgeschützt. Der Hauptzugang auf der Rückseite wird neugestaltet: Ein Vordach schützt vor der Witterung, ein Lift führt hindernisfrei ins Hochparterre. An der Brünigstrasse, wo sich die Psychiatrie in eine Reihe historischer Bauten einfügt, erhält das Haus wieder einen repräsentativen Ein- und Ausgang, der in den Garten führt. Ein neues Dach sitzt auf den klassizistischen Mauern. Regelmässig angeordnete Gauben schmücken die dunkle Dachfläche. Behutsame Rekonstruktionen und sorgfältige Eingriffe geben dem Gebäude seine frühere Strahlkraft zurück.
Im Innern erfährt die Vertikalerschliessung ebenfalls eine neue Ordnung. Zwei Treppen wenden sich der zentralen Halle zu sowie den Aufenthalts- und Essräumen, die sich in unmittelbarer Nähe befinden. Um auf einen Anbau zu verzichten, ist der zusätzliche Raumbedarf in den Dachgeschossen untergebracht. Eine neue zweigeschossige Struktur ersetzt die Aufstockung aus den 1970er-Jahren.