Das neue Bienenforschungszentrum bildet den Auftakt zum Campus Agroscope. Ein leichter Vorhang aus adaptiven Photovoltaik-Modulen verleiht dem Gebäude ein eigenes Gesicht und beschattet die Südfassade, deren Brüstungsbänder mit Metallschindeln verkleidet sind. Die Seitenfassaden sind in Holzschindeln gehüllt. Die technischen und zugleich naturverbundenen Gestaltungsmerkmale widerspiegeln die Nutzung des Betriebs- und Laborgebäudes.
An einer Hangkante positioniert, tritt das Haus zur Strasse dreigeschossig in Erscheinung, auf der Rückseite eingeschossig. Die Werkstätten und Lagerhallen liegen auf Strassenniveau, die Labors und Büros im zweiten Obergeschoss, wo sie Zugang zum angrenzenden Grünraum und zur Bienenweide haben.
Die optimal auf das Gelände abgestimmte Nutzungsverteilung reduziert den Aushub und sorgt dafür, dass hohe Lasten direkt ins Erdreich abgetragen werden. Dadurch ist die Tragstruktur schlank und ressourcenschonend. Wiederverwendete Metallschindeln leisten einen weiteren Beitrag, um den CO2-Ausstoss zu minimieren.